1. April 2009 um 11:03 (und meiner Gesundheit, von mir)
Tags: Über mich, Bestrahlung, Gesundheit, Hoffnung, Krebs
Ich werde versuchen, die Bestrahlung der Metastasen in meinem Gehirn zu schildern. Fast Alle haben schon von einer Bestrahlung gehört, aber die wenigsten wissen konkret wie Sie abläuft.Und noch weniger mussten erfahren was es für den Betroffenen bedeutet. Bei mir wurde eine Bestrahlung nötig, weil in der „Röhre“ (MRI oder CRT), etwa fünf Metastasen im Gehirn gefunden wurden. Eine davon drückt auf das Sprachzentrum und verursacht ab und zu Wortfindungsstörungen. Das heisst, ich kann plötzlich nicht mehr sagen, was ich eigentlich will. Da Tumore per Definition Platz brauchen und unbehandelt weiter wachsen, soll mit der radioaktiven Bestrahlung und Cortison versucht werden, den Druck vom Sprachzentrum zu nehmen. Die Radioaktivität zielt auf die Zellteilung, da hier die Chance einer Wirkung am grössten ist und ein bösartiger Tumor eine sehr schnelle Zellteilungsrate aufweist. Es wird natürlich auch die Zellteilung der gutartigen Zellen in mitleidenschaft gezogen und verursacht so die Nebenwirkungen.
Ich kann eigentlich nur von mir erzählen und schildern, wie es mir ergeht. Da aber jeder Mensch einzigartig ist, sind auch die unerwünschten Wirkungen bei jedem Menschen verschieden.
Ich habe eigentlich bis jetzt Glück und habe bisher nur Haarausfall (wie im Beitrag „Jetzt gehts los“ beschrieben) und allgemeine Schlappheit als Nebenwirkung zu ertragen. Ich schreibe das auch der Behandlung durch meiner Homoöpatin zu, die mich bei jeder Behandlung durch die Schulmedizin, aus misst (Mora) und mir die entsprechenden Mittel verordnet. Auch meine positive Haltung trägt viel zum Erfolg der Behandlung bei.
Nun zur Bestrahlung selber. Nach der Erklärung des Radiologen, wie die Behandlung abläuft, ist der nächste Schritt das anpassen der Maske. Es handelt sich um ein grünes Stück Kunststoff mit zwei ca. 13 cm langen Platten mit je zwei Druckknöpfen an den Enden. Im leicht warmen Zustand wird der Kunststoff über mein Gesicht gelegt und so genau meinem Kopf angepasst. Einzig für Nase und Mund gibt es eine Öffnung. Wenn die Maske abgekühlt ist, lässt sie sich nicht mehr verformen und kann so den Kopf an der immer exakt gleichen Stelle fixieren. Auf dieser Maske wird das Behandlungsfeld eingezeichnet, das heisst, den Bereich des Kopfes, der effektiv radioaktiv Bestrahlt wird. Auch wird zur Kontrolle ein Probelauf ohne Radioaktivität gemacht.
Wird fortgesetzt
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7. April 2009 um 10:56 (von mir)
Tags: Bestrahlung, Glauben, Hoffnung, Krebs
Die Bestrahlung wird während den nächsten neun Werktagen fortgeführt. Die Prozedur ist immer die selbe. Einzig meine Gedanken sind verschieden! Mal sind sie hoffnungsvoll und mal eher bedrückt. Bedrückt sind sie, wenn ich daran denke, dass diese Behandlung nur einmal durchgeführt werden kann, weil das Gewebe nicht mehr Radioaktivität verträgt. Auch der Gedanke, dass eine Chemo nichts bringt, weil die Chemo nicht in das Gehirn gelangt, macht mich nicht sehr glücklich. So, was bleibt mir übrig: Optimist zu sein, Gott und seiner Weisheit zu vertrauen und auf Seine richtige Entscheidung zu hoffen! Natürlich werde auch ich mein bestes tun und mit meinen Selbstheilungskräften arbeiten so gut ich kann.
Wird fortgesetzt!
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2. April 2009 um 15:05 (und meiner Gesundheit)
Tags: Über mich, Bestrahlung, Gesundheit, Hoffnung, Krebs
Nach der Simulation gilt es heute Ernst und die erste Bestrahlung steht an. Ich werde in einen Raum geführt und stehe einem eindrucksvollen Apparat gegenüber. Der Teil an der Kopfseite sieht aus wie ein U. Die eine Seite des U’s wird von der radioaktiven Quelle gebildet. Die andere Seite trägt vermutlich eine Bleiplatte, die die Reststrahlung absorbiert. Davor ist eine höhenverstellbare hölzerne Pritsche mit den Befestigungspunkten für die Maske. Ich muss mich auf die Pritsche legen und bekomme die Maske über gestülpt. Wenn Sie den Kopf in die richtige Stellung gezogen hat, werden die Druckknöpfe eingedrückt und fertig ist mit bewegen des Kopfes! Das ist der Augenblick wo die Leute den Raum verlassen und ich allein so fixiert auf der Pritsche der Dinge harre die da kommen werden. Mit geschlossenen Augen (Maske!) liege ich da und komme mir vor wie die Matrosen auf dem Uboot der Russen, die in den Reaktor geschickt werden um den Kühlkreislauf ab zu dichten und sich Ihre Dosis Radioaktivität zu holen.(Film) Ich höre den Apparat in die richtige Stellung fahren, sehe ein starkes Licht und rieche einen Geruch, der mich an die Bräunungslampen aus den 60er Jahren erinnert. Dann das gleiche nochmals und schon kommt das Personal und sagt:“Das wars“. Sie schnallen mich los und nachdem die Pritsche herunter gelassen ist, kann ich wieder gehen. Das war also meine erste Bestrahlung. Schon vorbei bevor ich richtig merke was passiert. Ich denke, die eigentliche Bestrahlung hat zwischen fünf und zehn Minuten gedauert. Ausser dem Licht und dem eigenartigen Geruch habe ich nichts wahr genommen.
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25. März 2009 um 19:14 (und meiner Gesundheit, von mir)
Tags: Bestrahlung, Gesundheit, Krebs
Naja ! Ich kämpfe noch immer mit den Tücken der Technik. Aber nicht mehr lang.
Es geht wirklich los, pünktlich wie vom Radiologen gesagt, drei Wochen mach Beginn der Bestrahlung des Gehirns fallen die Haare Büschel weise aus. Ich kenne das schon von der Chemo her. Also werde ich auch jetzt wieder die restlichen Haare „so kurz wie möglich“ (das war der Spruch, denn wir Kinder vor vielen vielen Jahren beim Coiffeur aufsagen mussten!) abschneiden. Gesagt, getan. Jetzt kommt auch C. ‘s (meine Freundin) selber geliesmetes (gestricktes) Käppchen zu späten Ehren. Das war irgend wo gut versorgt und hat auf seinen Einsatz gewartet. Viele viele Jahre lang. Man kann nie wissen, wann und wofür es noch gebraucht wird!! Jetzt hat es seinen Auftritt und ich schätze es sehr. Ziemlich genau so habe ich mir eine Kopfbedeckung für diesen Fall vorgestellt. Das der „Docht“ etwas lang geraten ist sei grosszügig verziehen. Mit dem ganzen Auftritt bin ich durchaus glücklich! So etwas zwischen Matrose und Waldarbeiter.
Die Bestrahlung wurde angeordnet nach dem Metastasen im Hirn gefunden wurden. Besonders die Eine, die auf das Sprachzentrum drückt und mir „Wortfindungs Störungen“ verursacht. Am Heiligen Abend konnte ich aus heiterem Himmel das erste Mal nicht mehr sagen was ich wollte. Ausser mir haben das fast Alle sehr lustig gefunden! Ich verstehe schon das das für Zuhörer lustig an zu hören ist. Ich will etwas sagen und heraus kommt ganz etwas anderes oder gar nichts sinnvolles. Die Störung ist zwar nur vorübergehend, aber es ist doch ziemlich nervend. Darum muss ich jetzt die nächsten fünf oder sechs Wochen warten und Hoffen und beten, dass eine Besserung eintritt. Eine Wiederholung der Prozedur ist nicht möglich, weil das Gewebe (sprich das Gehirn) nicht noch mehr Radioaktivität verträgt.
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23. März 2009 um 18:40 (Politik)
Tags: Calmy-Ray, Couchepin, Gesundheitswesen, Politik, Schweiz
Was ist los mit Couchepin und Calmy-Ray?
Das sich Couchepin am liebsten wie ein alter preussischer Feldherr anstatt eines eidgenössischen Bundesrates benimmt, haben Wir schon mehrmals schmerzlich merken müssen! Was er einzig im Gesundheitswesen verbrochen hat, wäre genug um seinen Rücktritt mehrmals zu rechtfertigen. Die Komplementär Medizin als günstigste und Nebenwirkungsärmste Therapie aus der Grundversicherung zu kippen, ist schlicht skandalös und sicher mit dem Argument des nicht erbrachten Wirkungsnachweises nicht zu erklären. Denn wie kann man gleichzeitig sündhaft teure Krebsmittel die keine Lebens verlängernde Wirkung haben und einzig den Pharmamultis Millionen in die Taschen spülen von der nächsten Krankenkassenprämienerhöung bezahlen lassen? Einer Erhöhung, der wir schlicht hilflos ausgeliefert sind! Mercie Meusieur Couchepin! Sie sind doch als Volksvertreter gewählt und nicht als Pharma-Lobbyist, oder wie ist das? Seine Ankündigung, das auch bei einer Annahme der hängigen Volksinitiative die Komplementär Medizin nicht in die Grundversicherung aufgenommen werde, zeigt seine Gesinnung gegenüber dem Volkswillen mehr als deutlich (Volksvertreter!). Wo man auch hinschaut, eine Verbesserung für die Mehrheit der Schweizer ist in seinen Taten einfach nicht aus zu machen, im Gegenteil.
Und was macht Calmy-Ray wieder für komische Spielchen? Gratuliert Sie Mitten im Streit um das Bankgeheimniss der OECD zu Ihrer Arbeit und fällt damit Allen in den Rücken, die sich um eine konstrukive Lösung des Problemes bemühen. Das da von Landesverrat die Rede ist darf wohl nicht verwundern! Wie kann man nur so unsensiebel sein. Ist Ihre Provielierungssucht so gross geworden das Sie den realitätsbezug völlig verloren hat? Es ist ja beileibe nicht der erste erstaunliche Alleingang von Madame. Auch hier stellt sich langsam aber sicher die Frage nach der Tragbarkeit einer Egomanin in einem Bundesrat, der ja gemeinsam die Schweiz vertreten soll. Gerade in Krisenzeiten sollte miteinander gearbeitet werden und nicht gegeneinander. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass zuviele in der Politik ihr eigenes Süppchen kochen und das Wohl der Schweiz ausser Acht lassen.
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23. März 2009 um 00:12 (Allgemeines, von mir)
Tags: Privat, Programme, Verstehen
Gerade jetzt muss ich merken, ich verstehe es nicht. Ich habe den Aufbau der Seiten, Kategorien und Elternkategorien noch nicht begriffen! Das muss doch zu schaffen sein.
Woran liegt es nur, das wir so viel nicht verstehen? Sind die anderen so viel cleverer? Wissen Sie einfach mehr? Sie können mehr, Sie haben es gelernt. Dann muss man also ein Profi sein, um da zu blogen. So richtig zu blogen. Irgend etwas irgend wo in die Internet Wüste zu stellen gelang mir auf Anhieb. Aber Wo sind Sie jetzt? Meine Gedanken und Ideen. Und wieso gibt es die Rechtschreibprüfung nicht auf deutsch? Ich möchte meine Ergüsse doch in den richtigen Fächer sehen. Sie sollen es ja finden. Möchte allen Leuten das Recht zum Kommentar geben. Und so weiter und so fort. So viele Möglichkeiten und so viele Entscheidungen werden uns aufgezwungen. Wer braucht das Alles? Wäre weniger nicht auch hier mehr? Mehr Zeit fürs schreiben und weniger fürs Konfigurieren, Aufsetzen und Häkchen setzen. Wozu die ganze Arbeit für das Erscheinungsbild? Besser eine Texteingabe mit Schriftgrössen Regelung, schön einfach. Die meisten Programme sind doch viel zu Vielseitig, als das wir Normalbenutzer auch nur einen kleinen Teil davon nutzen können. Ich plädiere auf saubere, einfach zu bedienende Programme. Es soll für Alle sein, also müssen auch alle es verstehen. Jemand versteht es schon.
Mal sehen wo das landet!
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20. März 2009 um 12:05 (Politik)
Tags: Bankgeheimnis, Bundesrat, Grosser Kanton, Politik, Steinbrück
Seit Wochen liest man überall Schreckens Nachrichten über das ach so schlimme Schweizer Bankgeheimnis. Los getreten durch die eventuellen Verfehlungen der UBS in den USA. Und jetzt kommt die grosse Stunde des Peer Steinbrück. Er muss sich offensichtlich profilieren! Warum nur? Wegen der verfehlten deutschen Finanzpolitik? Wegen dem Parteien gerangel in der Koalition? Oder ganz einfach wegen der Gelegenheit von eigenen Versäumnissen ab zu lenken? Oder gedenkt er schon Wahlkampf zu machen?
Warum ist die eine Frage. Das wie eine ganz andere!! Das er mit seiner rüden Art auf der Schweizer Seele rumtrampelt und den grossen Kanton von seiner schlechtesten Seite vertritt scheint Ihn nicht zu stören. Oder merkt er einfach nicht was er mit seiner Art anrichtet? Ausbaden muss es wieder das einfach Volk. Denn seine Art bestätigt alle Vorurteile über den arroganten Teutonen. Nicht verwunderlich ist Peer unter seinen rund 220 000 Deutschen in der Schweiz nicht sehr beliebt.
Bis jetzt hat er doch nur mit Halbwahrheiten, Gerüchten die dann von der OECD richtig gestellt werden mussten und leeren Drohungen (Indianer und Kavallerie!)
alle auf die Palme gebracht. Wenn er wirklich etwas gegen die Steuerflucht (warum überhaupt Steuerflucht? Sind die Steuern zu hoch oder sind die reichen einfach unsozial?) unternehmen will, müsste er auch gegen das vereinigte Königreich mit seinen Kanalinseln und den Cayman Inseln solcher Art wettern! Aber gegen einen EU-Partner macht man das nicht. Politisch nicht opportun. Auch gegen die USA, mit seinem ach doch so Ausländerfreundlichen Bankenwesen im Bundesstaat Delaware, sagt man tunlichst nichts. Besser die kleine Schweiz an den Pranger stellen!
Was mich aber noch mehr enttäuscht ist die allgemeine Reaktion in der Schweiz!! Das sich anscheinend alle von dieser Mischung aus leerem Politik Gepolter und gezielten Falschmeldungen in Panik versetzen lassen und zu einer
übereilten Aktionitis veranlasst sehen, lässt doch auf rückgratlose Politiker und Politikerinnen schliessen, die vor lauter Angst vor den USA und der EU (Steinbrück und Graham) nur allzu bereitwillig der noch eingebildeten Gefahr von Sanktionen nachgeben. Anstatt Schweiz weit über Ideologien und Parteien hinweg zusammen zu stehen und nach einem gangbaren Weg zu suchen, werden übereilte Hüftschüsse abgefeuert die bekanntermassen selten Ihr Ziel erreichen. Wild-West war vorgestern und nur weil sich Amerika und Steinbrück solcher Methoden und Ausdrucksweisen bedienen, müssten Wir noch lange nicht gleich kopflos reagieren!!
Das Schweizer Bankgeheimnis ist historisch und ein Teil der Schweizer Kultur geworden. Es hat den Bürgern und den Banken und dem Finanzplatz Schweiz in der Vergangenheit gute Dienste geleistet. Wer will den finanziell gläsernen Menschen? Natürlich sollen keine Verbrecher geschützt werden aber auch der automatische Austausch von Daten will wohl kein Bankkunde. Verhandlungen aller beteiligter Stellen auf gleicher Augenhöhe und mit konkreten Ergebnissen, ohne unser Bankgeheimnis Preis zu geben, sind doch wohl jetzt angesagt!! Ansonsten droht dem Finanzplatz Schweiz ein Wettbewerbs Nachteil zu Gunsten der EU und der USA und genau darum geht es doch. Das muss energisch bekämpft werden, wenn man schon von Indianer und Kavallerie spricht.
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18. März 2009 um 23:51 (Allgemeines, von mir)
Tags: Allgemeines
In diesen blog werde ich so viele meiner Ideen packen wie Ich kann. Und auch Gefühle sollen nicht zu kurz kommen. Ganz bestimmt nicht.
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18. März 2009 um 16:22 (Allgemeines, von mir)
Tags: Über mich, Gesundheit, Glauben, Hoffnung, Intro, Krebs, Ziel
Grüezi uf em blog vo joss61
Ich werde hier Gedanken und Ideen, Beobachtungen und Anregungen zu Computer bringen, in der Hoffnung das mein Geschreibsel auch Andere interessieren könnte. Vielleicht hilft es auch das Leben und die Welt etwas leichter zu nehmen. Wenn es mir gelingt auch ab und zu ein Lächeln auf das eine oder andere Gesicht zu zaubern, so habe ich doch schon viel erreicht!!
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